Über 30 Kilometer Straßen werden bis 2027 erneuert
„Das Land investiert auch weiterhin kräftig in die Landesstraßen im südlichen Nordfriesland.
Dank der zukünftigen Rekordsumme von 120 Millionen Euro jährlicher Investitionen
in die Landesstraßen werden auch Langzeit-Themen in Nordfriesland gelöst“, so
der nordfriesische CDU-Landtagsabgeordnete Michel Deckmann.
Im südlichen Nordfriesland wurden und werden im Rahmen des Erhaltungsprogramms
2023 bis 2027 zahlreiche Landesstraßen saniert. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu
erhöhen, die Infrastruktur nachhaltig zu stärken und die Mobilität in der Region langfristig
zu sichern.
Mit der beschlossenen Erhöhung der Mittel für die Landesstraßen um 40 Millionen Euro
jährlich auf 120 Millionen Euro pro Jahr wird die Umsetzung diverser Projekte, auch in
Nordfriesland, gesichert. Dazu zählen die Sanierungen der L 242 zwischen Katharinenheerd
und der L 32 (6,1 Kilometer, rund 4,1 Millionen Euro) sowie der L 281 zwischen
Haselund und Löwenstedt (3 Kilometer, rund 3 Millionen Euro). „Das ist ein echter Meilenstein!
Insbesondere die weitere Sanierung der Straße zwischen Haselund und Löwenstedt
ist ein Langzeitthema gewesen und ein tolles Zeichen in die Region.“
Bereits abgeschlossen ist die Sanierung der Landesstraße 14 zwischen Schobüll und
der B 200. Die fünf Kilometer lange Strecke wurde 2024 fertiggestellt. Die Baukosten
beliefen sich auf rund 3 Millionen Euro. Ebenfalls abgeschlossen ist die Maßnahme auf
der L 310 zwischen Osterhever (L 32) und Norderhever (K 29) mit einer Sanierungslänge
von 4,1 Kilometern und Kosten von rund 1,4 Millionen Euro.
Weitere Maßnahmen befinden sich derzeit im Bau. Dazu zählen der Abschnitt der L 32 zwischen Osterhever und der K 132 mit einer Länge von 9,3 Kilometern sowie die L 34 zwischen Mühlendeich und Norderhever (2,4 Kilometer). Der Baubeginn erfolgte jeweils 2025. Die Baukosten liegen zusammen bei rund 6,5 Millionen Euro.
Für das Jahr 2026 sind mehrere weitere Sanierungen geplant, darunter:
- die Ortsdurchfahrt Viöl (L 28) mit einer oberflächlichen Instandsetzung,
- mehrere Teilabschnitte der L 32 zwischen Osterhever, Oldenswort und Witzwort,
- die L 33 zwischen St. Peter-Ording Bad und Dorf,
- die L 34 zwischen Garding und Marne sowie
- die L 310 zwischen Norderhever und Uelvesbüll.
Allein diese Vorhaben umfassen eine Sanierungslänge von über 18 Kilometern bei ge-planten Baukosten von rund 14 Millionen Euro.
Michel Deckmann begrüßt die Investitionen ausdrücklich: „Die Sanierung unserer Lan-desstraßen ist ein entscheidender Beitrag zur Lebensqualität und wirtschaftlichen Ent-wicklung im ländlichen Raum. Gerade in einer Flächenregion wie Nordfriesland sind gut ausgebaute Verkehrswege unverzichtbar – für Pendlerinnen und Pendler, den Touris-mus und die regionale Wirtschaft.“
Mit den geplanten und laufenden Maßnahmen investiert das Land gemeinsam mit dem Bund nachhaltig in die Infrastruktur des südlichen Nordfrieslands und schafft damit eine wichtige Grundlage für sichere und leistungsfähige Verkehrsverbindungen in den kom-menden Jahren.
V.i.S.d.P.
Michel Deckmann MdL

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