Nachdem sich die schleswig-holsteinischen CDU-Abgeordneten bereits erfolgreich für die Eröffnung des parlamentarischen Verfahrens zum Ausbau der Marschbahn eingesetzt haben, begrüßen sie nun die Ergebnisse des Marschbahndialogs mit den Beteiligten aller Ebenen. Der Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Leif Bodin, resümiert nach seiner Teilnahme: "Danke an unserenMinisterpräsidenten Daniel Günther für die Ausrichtung des Dialogs und insbesondere Frau Evelyn Palla und Staatssekretär Schnoor für ihre Teilnahme. Das zeigt uns: Die Marschbahn ist auch auf oberster Ebene sehr präsent und prioritär."
So haben sich unter anderem Ministerpräsident Günther (CDU), Landesverkehrsminister Madsen (CDU), DB-Chefin Palla, Staatssekretär Schnorr aus dem CDU-geführten Bundesverkehrsministerium, Landrat Florian Lorenzen (CDU) auf einen Fünfpunkteplan verständigt. Dieser soll den Verkehr auf der Strecke befähigen, Störungen besser abzufedern und von vornherein weniger anfällig machen. Er umfasst die Einführung eines Trassentauschs als Hebel für bis zu 25% mehr Pünktlichkeit, ein verbessertes Störfallkonzept inklusive Ausbau der Materialkapazitäten entlang der Strecke, technische Investitionen in Höhe von über 200 Millionen Euro in den nächsten Jahren und die Modernisierung des Bahnhofs Westerlands als Teil der Qualitätsoffensive. Kernstück bleibt der zweigleisige Ausbau der Marschbahn zur Schaffung größerer Betriebsrobustheit. Diese wird momentan auf Bundesebene vorbereitet. Das Land finanziert die laufenden Planungen vor.
Leif Bodin, MdB, zieht ein positives Fazit: "Der heutige Marschbahndialog ist mehr als nur ein Zeichen. Der Austausch aller relevanter Personen in Verantwortung mit den Betroffenen der Region kann nun ein entscheidender Schritt nach vorne sein. Eine gute Nachricht: Das Ziel der Realisierung der Zweigleisigkeit ist Ende der der 20er, spätestens Anfang der 30er. Je schneller, desto besser für unsere gesamte Region. Die Anpassungen in der Trassenvergabe kann nun kurzfristig Ausfälle und Verspätungen zumindest etwas abmildern. Diese Maßnahme kann als Übergangslösung hilfreich sein."
Verkehrspolitiker Daniel Kölbl, MdB, zeigt sich ebenfalls optimistisch: „Die zusätzlichen Fahrzeitreserven werden für mehr Pünktlichkeit bei der Marschbahn sorgen. Das hilft kurzfristig ab dem nächsten Fahrplanwechsel. Mittelfristig hilft aber nur der zweigleisige Ausbau. Genau deswegen setzen wir als schleswigholsteinische Abgeordnete alles daran, den Weg für die nächsten Planungsschritte schnellstmöglich freizumachen.“
Mark Helfrich, MdB, Chef der CDU-Landesgruppe im Bundestag, lobt die Zusammenarbeit: „Das Ergebnis zeigt: CDU wirkt. Bund und Land ziehen an einem Strang. Das trägt Früchte für die 400.000 Menschen an der Westküste und die vielen Besucher unseres schönen Bundeslandes.“

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