Mit der heutigen Unterzeichnung der Zielvereinbarung zur Ostseefischerei stellt das
Land Schleswig-Holstein der Kutter- und Küstenfischerei künftig jährlich 750.000 Euro
über einen Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung – insgesamt also 7,5 Millionen
Euro. Ziel ist es, die Betriebe in einer wirtschaftlich angespannten Lage zu
unterstützen und ihnen mehr Planungssicherheit zu geben.
Der fischereipolitische Sprecher, Manfred Uekermann, begrüßt die Vereinbarung:
„Die jetzt beschlossene Unterstützung ist ein wichtiges Signal für unsere
Fischerinnen und Fischer. Aufgrund der Fangergebnisse ist es zuletzt immer
schwieriger geworden, die Wirtschaftlichkeit in den Fischereibetrieben abzubilden.
Umso wichtiger ist es, dass das Land hier verlässlich an ihrer Seite steht. So kann
auch eine kommende Generation noch Perspektiven in der Fischerei haben.“
Uekermann betont die enge Einbindung der Praxis: „Es ist richtig, dass die
Vereinbarung gemeinsam mit den Fischereiverbänden erarbeitet wurde und auf
Freiwilligkeit setzt. Das schafft Akzeptanz und sorgt dafür, dass die Maßnahmen auch
tatsächlich umsetzbar sind.“
Abschließend erklärt Uekermann: „Unsere Fischerinnen und Fischer leisten tagtäglich
anspruchsvolle Arbeit auf See und verdienen in dieser Situation Verlässlichkeit und
Rückhalt. Die Zielvereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um den Betrieben Stabilität zu
geben und ihre Zukunftsperspektiven zu sichern. Die traditionelle Fischerei gehört zur
schleswig-holsteinischen Identität, ist auch ein Tourismusfaktor und muss eine
Zukunft in unserem Land zwischen den Meeren haben.“

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