Die direkt gewählten CDU-Bundestagsabgeordneten Leif E. Bodin und Mark Helfrich begrüßen die Eilentscheidung des Oberverwal-tungsgerichts Schleswig, in welcher der 5. Senat den Antrag der Deutschen Umwelthilfe e.V. abgelehnt hat. Damit sollte die weitere Ölförderung auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate A unterbunden werden. Sie äußern sich gemeinsam zu dem am 12. Mai 2026 veröffentlich-ten Beschluss wie folgt: „Diese Entscheidung ist für die Versor-gungssicherheit unserer Region und ganz besonders für die vielen Beschäftigten auf der Mittelplate sowie der Industrie an der West-küste ein überaus wichtiges Signal. Damit kann die Produktion zu-nächst einmal weiterlaufen. Zwar entscheidet es sich endgültig erst in der Hauptsache, ob die Förderung dauerhaft erlaubt sein wird, aber bis dahin wird es noch ein wenig Zeit brauchen.“
„Aber, dass das OVG in dem Eilverfahren dem Hängebeschluss gefolgt ist, und den Beschwerden der Betreibergesellschaft und des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie stattgegeben hat, ist ein sehr gutes Zeichen“, freut sich Bodin.
Für die beiden Abgeordneten ist es nicht nachvollziehbar, dass die Deutsche Umwelthilfe e.V. so massiv auf die deutsche Industrie einwirkt, dass die Versorgungssicherheit des Landes und der Men-schen gefährdet.
„Auf der Mittelplate und in vielen Industrieanlagen in Deutschland wird mit höchsten Umweltstandards produziert. Dass man diesen Antrag gerade zu diesem Zeitpunkt eingebracht hat, ist überhaupt nicht nachvollziehbar, denn er gefährdet massiv den gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade in diesen Krisenzeiten“, äußert sich Helfrich.
„Insoweit sind wir froh, dass nun erstmal eine gewisse Rechtssicherheit besteht. Für die Hauptsacheentscheidung hoffen wir natürlich darauf, dass diese für die weitere Förderung auf der Mittelplate ausfällt, denn dies wäre eine Entscheidung im Sinne der Menschen an der gesamten Westküste“, so die beiden Abgeordneten einhellig.

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