Schreiben an deutsch-dänische Verkehrskommission fordert
Stärkung der Bahninfrastruktur in Grenzregion
Bundestagsabgeordnete, Regionalpolitiker und Wirtschaftsakteure ziehen an einem Strang.
Eine Interessenallianz bestehend Abgeordneten des Deutschen Bundestags, Politikern der Landes- und Kommunalebene beidseitig der Grenze sowie lokale Wirtschaftsförderer haben einen gemeinsamen Brief an die deutsch-dänische Verkehrskommission verfasst. Das Gremium, das jeweils sechs deutsche und dänische Vertreter aus Ministerien, Politik und Wirtschaft zusammenbringt, wird darin zu Verbesserungen der Marschbahn und grenzübergreifender Infrastruktur aufgerufen.
Leif Bodin, direkt gewählter CDU-Bundestagsabgeordnete für den betroffenen Wahlkreis Nordfriesland/Dithmarschen-Nord, erklärt dazu: „Das Schreiben ist ein starkes, partei- und grenzübergreifendes Zeichen zur Stärkung unserer Infrastruktur. Wir sprechen mit einer Stimme und sind laut, wenn es um den Marschbahnausbau und besseren Verkehr in unserer Grenzregion geht.“. So macht das Schreiben auch auf die Verbindung von Deutschland nach Esbjerg und Bramming an der dänischen Westküste aufmerksam, die verbessert werden solle.
„Tatsächlich aber“, so fügt Bodin hinzu, „zielen wir auf die Stärkung des gesamten Jütland-Korridors ab. Die Anbindung Flensburgs, der Nord-Ostsee-Kanal und auch die Verbindung zwischen der Hauptachse im Binnenland und der Westküste kommen zur Sprache. Wir wollen uns als Region auch für die Zeit nach der Fertigstellung der Fehmarnbelt-Querung sinnvoll aufstellen. Dass hier beide Seiten der Grenze mitziehen, ist daher umso wichtiger.“
Die Kommission solle nun zeitnah wieder zusammentreten und die Vorschläge diskutieren. Außerdem sehen die Verfasser einen Hebel auf EU-Ebene, wo sich für die Förderung kleinerer Infrastrukturprojekte in Grenzregionen eingesetzt werden müsse.

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