Infrastruktur-Sondervermögen

28.07.2026

Infrastruktur-Sondervermögen: Gemeinden der Westküste profitieren von Mittelbereitstellung
Mit dem Wechsel in die neue Legislaturperiode einigten sich die Koalitionspartner aus CDU, CSU und SPD auf ein Infrastruktur-Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro. 100 Milliarden davon werden den Ländern zur Verfügung gestellt.

Schleswig-Holstein erhält 3,4 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel davon, in etwa 2,1 Milliarden Euro, können nun direkt von den Kommunen im Land abgerufen werden. Hiervon profitieren nun auch konkret Nordfriesland und das nördliche Dithmarschen.
Leif Bodin, direkt gewähltes Mitglied des Bundestages für Nordfriesland und das nördliche Dithmarschen, zeigt sich erfreut: „Das Land macht nun die Mittel des Bundes für die Gemeinden abrufbar. Das Geld kann nun dahin, wo es benötigt wird: in die örtliche Infrastruktur. So machen wir die Investitionen konkret. Und die Gemeinden wissen selbst am besten, wie die Mittel effizient verwendet werden können. Durch die Berücksichtigung von Einwohnerzahl und Finanzstärke einer Kommune stellen wir außerdem eine nachvollziehbare Fairness in der Verteilung sicher. Das kann Gemeinden nun bei konkreten Projekten helfen.“.
Besonders freut er sich über die insgesamt beinahe 74 Millionen Euro, die an nordfriesische Gemeinden fließen, sowie über 30 Millionen Euro für die Gemeinden des nördlichen Dithmarschen. „Von Gröde mit einer kleinen Summe von 3100 Euro bis Husum mit fast 10,5 Millionen Euro bekommen wirklich alle Gemeinden etwas ab. Dieses Geld wird überall gebraucht und kann einige Kommunen bei konkreten Projekten voranbringen.“. Der Kreis Nordfriesland selbst erhält nochmal rund 42 Millionen Euro, der Kreis Dithmarschen 33,2 Millionen Euro. Dort erhält die Stadt Heide mit gut 9,7 Millionen Euro die höchste einzelne Gemeindeförderung. Neben einigen niedrigeren Millionenbeträgen wie für Niebüll, Friedrichstadt oder Büsum stehen für die meisten Kommunen Mittel im Hunderttausender-Bereich zur Verfügung. Kleinere Gemeinden wie Karolinenkoog oder Lexgaard dürfen sich immerhin noch über jeweils zehntausende Euro freuen.