Schleswig-Holsteinischer Weg ist Vorbild für die gesamte Bundesrepublik
Der Bau-Monitor 2026 des Pestel-Instituts gibt ein Lagebild über die Situation am
Wohnungsmarkt und zeigt Hintergründe auf. Insbesondere das Auseinanderfallen von
Wohnraumbedarf und Bautätigkeiten erschweren die Lage am Wohnungsmarkt. Der
bloße Abbau von Bürokratie wird das Problem nicht beheben, es braucht gleichzeitig
einen konsequenten Abbau von Vorgaben und Standards. Dazu äußert sich der wohn-
und baupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Michel Deckmann wie folgt:
„Die Studie des Pestel-Instituts gibt einen guten Überblick über die Lage am
Wohnungsmarkt. Die Kombination aus einer steigendem Gesamtbevölkerung und
niedrigen Bauaktivitäten erschwert die Lage für all diejenigen die auf der Suche nach
neuem Wohnraum sind. Hervorzuheben ist die besondere Anerkennung der
Wissenschaftler für den in Schleswig-Holstein geltenden Regelstandard Erleichtertes
Bauen. Die konsequente Anwendung senkt die Kosten im Wohnungsbau maßgeblich.
Das ist eine tolle Auszeichnung für Schleswig-Holstein und sollte Vorbild für ganz
Deutschland sein.
Gleichwohl ist es allerdings auch ein Auftrag, denn die Kosten für den Wohnungsbau
sind immer noch zu hoch. Diese werden wir nicht mit reinen Prozess- und
Verfahrensvereinfachungen senken können. Stattdessen braucht es zusätzlich eine
deutliche Straffung bei den Vorgaben für den Wohnungsbau. Unsere Änderung der
Landesbauordnung ist ein wichtiger Schritt dazu. Wir werden zudem nicht an der
weiteren Straffung der Vorgaben für den Bau sowie die Gewinnung von Bau- und
Rohstoffen vorbeikommen. Daran arbeiten wir als CDU auch weiterhin. Jede
Vorgabe, die Kosten verursacht, gehört auf den Prüfstand.“

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