Wohnen bleibt im Zentrum der politischen Agenda Schleswig-Holsteins

10.02.2026

Zur heutigen Ankündigung der Landesregierung, die Soziale Wohnraumförderung
auch 2027 auf Rekordniveau fortzusetzen, erklärt der wohnungsbaupolitische
Sprecher Michel Deckmann:
„Dass die Landesregierung erneut 400 Millionen Euro aus Bundes- und
Landesmitteln für die soziale Wohnraumförderung einplant, ist eine gute und
notwendige Entscheidung. In Zeiten hoher Baukosten, gestiegener Zinsen und
angespannter Wohnungsmärkte brauchen Kommunen und Wohnungsunternehmen
vor allem eines: Verlässlichkeit. Genau diese Planungssicherheit schafft das Land mit
der Fortführung der aktuellen Förderung für das Jahr 2027.
Bezahlbares Wohnen ist auch eine soziale Frage. Die angekündigte Förderung ist ein
wichtiger Baustein dafür, dass auch Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen
eine Perspektive auf dem Wohnungsmarkt haben.
Doch die soziale Wohnraumförderung ist nicht nur Sozialpolitik, sondern auch ein
wichtiger Konjunkturmotor. Sie löst zusätzliche private Investitionen aus und sichert
so auch Arbeitsplätze im Handwerk und in der Bauindustrie. So wird im Jahr 2026,
direkt oder indirekt, die Schaffung von über 4.000 Wohnungen in Schleswig-Holstein
gefördert. Gleichzeitig sorgen wir mit der Umsetzung unseres Regelstandards
Erleichtertes Bauen dafür, dass Neubauten auch günstiger als bisher realisiert werden
können und die Preisspirale bei den Baukosten nicht weiter angeheizt wird.“
Abschließend betont Deckmann: „Die Fortsetzung der Rekordförderung im sozialen
Wohnungsbau ist ein starkes Signal: Das Land übernimmt Verantwortung, setzt seine
erfolgreiche Politik fort und stellt Wohnen auch weiterhin ins Zentrum seiner Agenda.“